Von Kakerlake bis Fingerhut – Mosbachs Originelle Sammlungen

Am Donnerstag, 7. April 2016 um 18 Uhr, wird die Sonderausstellung „Von Kakerlake bis Fingerhut – Mosbachs Originelle Sammlungen“ in einer öffentlichen Veranstaltung im Unteren Rathaussaal Mosbach eröffnet. Zu sehen sein wird die Ausstellung bis zum 30. Oktober 2016 im „Haus Becker“ des Mosbacher Stadtmuseums in der Hospitalgasse.

Ein Vorbericht zur Ausstellung ist bei Mosbacher-Zeitung.de erschienen: http://mosbacher-zeitung.de/2016/03/30/sammlerleidenschaft-rueckt-in-den-mittelpunkt/

Zur Ausstellung:

Leidenschaftliche Sammler sind, frei nach Goethe, „glückliche Menschen“. Den Mosbachern und Mosbacherinnen unter dieser besonderen Spezies bietet das Stadtmuseum in diesem Jahr die Möglichkeit, ihre originellen Sammlungen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

Den ganzjährigen Schwerpunkt bildet das kuriose Sammelgebiet von Dr. Ludger Wennemann. Der promovierte Entomologe (Insektenkundler) zeigt mit teilweise sehr ungewöhnlichen Exponaten die erstaunlich vielfältige Rolle von Insekten in Kultur und Alltag des Menschen.

In der Schau werden Mücken sprichwörtlich zu Elefanten, Insekten zeigen sich in ihrer erstaunlichen Artenvielfalt als Präparate, als Motive in Werbung, Graphik und Kunst, dabei oft vermenschlicht als freundliche Vertreter ihrer Art oder dämonisiert als bösartige Plagegeister. Mit seiner Fülle an Exponaten bietet der Sammler einen faszinierenden Einblick in die populärkulturelle Welt der Insekten in Medien, Musik und Sprache, als Spielzeug, Dekoration und (Körper-)Schmuck.

In unregelmäßigen Abständen wird die Ausstellung um weitere Einblicke in pri-vate Mosbacher Sammlungen ergänzt. Ob Fingerhüte, Locher oder Weißbiergläser: ein mehrmaliger Besuch der Schau lohnt!

Sind auch Sie begeisterter Sammler und wollen Ihre Schätze im Rahmen dieser Ausstellung einmal zeigen? Beim Mosbacher Stadtmuseum freut man sich auf Ihr Angebot!

Für über 25 Jahre als Museumshelferinnen geehrt

Mosbach. Das alljährliche Fest für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer des Mosbacher Stadtmuseums, welches diesmal im Tagungssaal des Feuerwehrgerätehauses in der Bleichstraße stattfand, bot den würdigen Rahmen, langjährige Engagierte zu ehren. Für über 25 Jahre im Museumsdienst wurde Elfriede Kappl (erste von links) und Christel Marmann (3. v. l.), die auch dem Beirat des Geschichts- und Museumsvereins angehört, gedankt. „Die geleisteten Stunden lassen sich schon längst nicht mehr zählen“ meinte Museumsleiter Stefan Müller (r.), der betonte, auch in Zukunft nicht auf die beiden „Stammkräfte“ verzichten zu wollen – wozu Mitarbeiterin Ursula Rauh (2. v. r.) gerne beipflichtete. Den besonderen Dank der Stadt sprach Oberbürgermeister Michael Jann (2. v. l.) persönlich mit der Überreichung von Urkunden aus. Mit dem Start der Museumssaison im April sind wieder über 100 ehrenamtlich Mitarbeitende im Einsatz, die von der Aufsicht bis zur Katalogisierung von Exponaten vielfältige Tätigkeiten ausüben.

Text und Foto: Frank Heuß

(Vgl. RNZ, Mosbach, 31.03.2015)

Sonderausstellung „Gruß aus Mosbach“

Derzeit läuft im Stadtmuseum (noch bis 5. Oktober) eine Ausstellung historischer Grußpostkarten unter dem Titel „Gruß auch Mosbach“.

Mehr Informationen sind zu finden in einem Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung:

http://www.rnz.de//mosbach/00_20140621060000_110700380-Auf-dem-Weg-zum-Erholungs–und-Luftkurort-Mosb.html

Der Einladungs-Flyer ist auf den Seiten der Stadt Mosbach zu finden:

http://www.mosbach.de/Tourismus/Kultur+/Stadtmuseum/Sonderausstellungen+Stadtmuseum.html

 

Fritz Heinsheimer – ein Maler aus Mosbach

20. Juli – 7. September 2014

Eine Sonderausstellung der Stadt Mosbach gemeinsam mit dem Geschichts- und Museumsverein und dem Kunstverein Neckar-Odenwald. Fritz Heinsheimer – eine Wiederentdeckung! Der in Mosbach geborene Maler (1897-1958) erwarb sich in der Weimarer Republik Reputation, bevor er als Jude im 3. Reich Verfolgung zu erdulden hatte und in Frankreich untertauchte. Nach dem Krieg wurde ihm nicht mehr die Anerkennung zuteil, die ihm seiner künstlerischen Bedeutung nach zugestanden hätte. Die Stadt Mosbach konnte ein Konvolut von überwiegend graphischen Arbeiten Heinsheimers erwerben, das hier zum ersten Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Leihgaben privater Sammler und mehrerer Museen ergänzen die Mosbacher Blätter. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Die Ausstellung wird von Christine Funk (Stadt Mosbach), Ulrike Thiele (Kunstverein) und Dr. Karsten Weber (Geschichts- und Museumsverein) kuratorisch betreut. Klaus Kauffmann aus dem Löwenberger Land gab wichtige Hinweise auf Bestände in privater und öffentlicher Hand.

Quelle des Textes bis hierhin: http://www.kunstverein-neckar-odenwald.de/html/ausstellungen_.html

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